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Parodontologie2018-10-17T13:32:34+00:00

Parodontologie

Die Erkrankung des Zahnhalteapparates bezeichnet man als „Parodontitis“ (ugs: Parodontose). Es handelt sich um eine chronische, bakterielle Infektionskrankheit, die oft vom Erkrankten gar nicht oder sehr spät wahrgenommen wird, da sie über lange Strecken schmerzfrei verläuft.

Dabei ist ein frühes Erkennen und Behandeln sehr wichtig! Das Risiko für Erwachsene, an einer Parodontitis zu erkranken ist äußerst hoch (75-80%). Es wird geschätzt, dass heute 70% des Zahnverlust bei über 40jährigen auf diese Krankheit zurückzuführen ist. Eine Parodontitis ist ein zusätzlicher Risikofaktor für systemische Erkrankungen.

Über den Blutweg gelangen die Bakterien in den ganzen Körper und stellen dort eine hohe Gefahr für die allgemeine Gesundheit dar. In Studien wurde gezeigt, dass Parodontitispatienten häufiger an Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems wie Arteriosklerose und Herzinfarkt leiden und ein höheres Schlaganfallrisiko tragen. Umgekehrt können auch systemische Erkrankungen – wie zum Beispiel Diabetes Mellitus, Osteoporose und Fettsucht – eine Parodontitis begünstigen. Bei rheumatischen Systemerkrankungen hat sich herausgestellt, dass Patienten ein 6,8-fach erhöhtes Risiko für eine Parodontitis aufweisen. Seit einigen Jahren werden diese Zusammenhänge unter dem Begriff „parodontale Medizin“ untersucht.

Unsere Praxis nimmt die Volkskrankheit Parodontitis sehr ernst. Wir bieten ein regelmäßiges parodontales Screening an und helfen Ihnen mit genauer, persönlicher Beratung und einem individuellen Therapiekonzept.